Reach Me - Stop at Nothing
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BEWERTUNG |
22.06.2015 von Assimilator
Der Film Reach Me - Stop at Nothing lockt mit Filmgrößen wie Sylvester Stallone, Kyra Sedgwick, Tom Berenger und anderen Namen. Ob man den Film im Laden seines Vertrauens im Regal erreichen sollte oder nicht sagen wir Euch in unserem Review ...
In Los Angeles ist aktuell der Teufel los. Ein unbekannter hat das Buch “Reach Me” veröffentlicht und es ist in aller Munde. Das Buch spricht die Leser auf einfache Art an und sagt Ihnen, wie sie ihr Leben in den Griff bekommen. Was in der Vergangenheit bereits viele andere in Büchern und Seminaren versuchten, funktioniert im Buch des unbekannten Autors jedoch. Collette zum Beispiel ist im Gefängnis und entschließt sich nach dem Lesen des Buches, ihrem Traum zu folgen und Mode zu entwerfen. Ein Mafiakiller entschließt sich nach dem Lesen, seinen Beruf an den Nagel zu hängen. Er hat einfach genug vom Töten. Der Autor des Buches will jedoch unerkannt bleiben. Der Journalist Roger (Kevin Connolly) wird von seinem Boss Gerald (Sylvester Stallone) damit betraut, den Autor zu finden und ihn zu interviewen. Gleichzeitig wird Collette aus dem Gefängnis entlassen und trifft mit Ihrer Freundin Eve (Elizabeth Henstridge) auf den Polizisten Wolfie (Thomas Jane), der das Töten nicht lassen kann.
Diese und einige andere Stories und Charaktere vereint der Film Reach Me - Stop at Nothing. Leider merkt man jedoch beim Film schauen, dass viele der Namen nichts weiter als Extras sind, welche eine Screentime von wenigen Minuten haben und nicht mehr. Dies trifft zum Beispiel leider auf Danny Trejo oder Sylvester Stallone zu. Diese beiden hätten es geschafft, dem Film etwas mehr Selbstironie zu geben, leider funktioniert dies jedoch nur bedingt. So werden verschiedene Leute mit Ängsten und Wünschen gezeigt, die sie alle jeweils durch das Buch “Reach Me” überwinden. Das Grundproblem ist dabei jedoch, dass alles etwas aufgesetzt wirkt und das gewisse Extra fehlt. Der Funke will einfach nicht auf den Zuschauer überspringen und diesen begeistern. Die Schauspieler spielen ihre Rollen dabei zwar solide, aber auch hier fehlt einfach etwas. Musik, Sound, Kamera und auch Schnitt sind grundsolide und können überzeugen, retten den Film jedoch auch nicht mehr. Was am Ende bleibt ist ein Film, den man sich einmal ansehen und danach schnell wieder vergessen kann.
Cover & Bilder © EuroVideo Medien GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Das Fazit von: Assimilator
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