Hexe, Tier ... wer fehlt denn hier?

Hexe, Tier ... wer fehlt denn hier?

Genre: Kinderspiel • Kartenspiel
Autor: Haim Shafir
Illustrator: Marina Zlochin
Spieleverlag: AMIGO Spiel + Freizeit GmbH
Empfohlenes Alter: 4
Spieldauer: 10 Minuten
Anzahl Spieler: 2-4

Hexe, Tier ... wer fehlt denn hier?   26.10.2019 von Born2bewild

Dass das Reiten auf einem Hexenbesen nicht einfach ist, sollte jeder spätestens nach Nevilles Absturz mit dem Fluggerät in Harry Potter wissen. In Hexe, Tier … wer fehlt denn hier? aus der Feder von Halli Galli-Schöpfer Ham Shafir geht es um die noch verbliebenen Tiere auf dem Hexenbesen. Ob uns das Spielprinzip zugesagt hat oder wir uns bei dem schönen Wetter doch lieber die richtigen Besen schnappen und eine Runde Quiddich spielen, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Spielmaterial und Vorbereitung

 

Hexe, Tier … wer fehlt denn hier? ist ein Suchspiel mit Karten und Würfeln. Zum Spielmaterial gehören vierundzwanzig nett gestaltete Hexenkarten und zwei Tierwürfel. Die Karten sind ziemlich dick, was besonders beim Spielen mit kleineren Kindern von Vorteil ist, da sich die Karten nur schwer knicken lassen. Für die Spielvorbereitung werden alle Karten unter den Spielern aufgeteilt. Jeder Spieler legt seine Karten offen in einem Raster vor sich aus. Die Würfel erhält der Spieler, der zuletzt ein Tier gestreichelt hat. Er darf das Spiel beginnen.

 

Ziel des Spiels

 

In drei Runden versuchen die Spieler ihre Karten umzudrehen. Der Spieler, der in einer Runde alle seine Karten als erster umgedreht hat, gewinnt die Runde und damit auch alle noch nicht umgedrehten Karten seiner Mitspieler. Nach der dritten Runde werden die Karten der Spieler gezählt und der Spieler mit den meisten Karten gewinnt.

 

Spielanleitung

 

Die Regeln von Hexe, Tier … wer fehlt denn hier? sind sehr einfach, weshalb die Anleitung auch mit zwei Seiten und kaum Text auskommt. Den meisten Platz nehmen die zahlreichen Bilder in Anspruch, die die Regeln noch zusätzlich veranschaulichen. In nicht einmal zwei Minuten dürfte man als Erwachsener durch die Anleitung durch sein und das Spiel verstanden haben.

 

Ein Ausritt auf dem Hexenbesen beginnt…

 

Der Spieler, der an der Reihe ist, würfelt und gibt damit die zwei Tiere vor, die gesucht werden müssen. Nach seinem Wurf suchen alle Spieler in ihrer Auslage die Karten raus, diese Tiere enthalten und drehen sie um. Zeigen beide Würfel dasselbe Tier, dann wird nur nach diesem einen Tier gesucht. Sobald alle Spieler fertig sind, gibt der Spieler die Würfel im Uhrzeigersinn weiter und der nächste Spieler ist an der Reihe. Die Runde endet, sobald ein Spieler alle seine Karten umgedreht hat. Dann erhält er alle noch nicht umgedrehten Karten seiner Gegenspieler. Das bedeutet für die nächste Runde aber ein gewisses Handicap, denn die Spieler erhalten für die nächste Runde keine neuen Karten, sondern decken die alten einfach wieder auf, inklusive der gewonnenen Karten. Nach drei Runden ist das Spiel beendet und jeder Spieler zählt seine Karten. Der oder die Spieler mit den meisten Karten gewinnt bzw. gewinnen.

 

Bildergalerie von Hexe, Tier ... wer fehlt denn hier? (6 Bilder)

Lieferumfang

 

  • 24 Hexenkarten
  • 2 Tierwürfel
  • 1 Spielanleitung

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Also ich muss sagen, als ich Hexe, Tier … wer fehlt denn hier? geöffnet habe, war ich ein wenig überrascht, da ich ganz normale Spielkarten erwartet habe. Die Karten sind aber sehr dick und daher sehr gut geeignet für kleinere Kinder, an die sich das Spiel auch richtet. Unser Dreijähriger war mit sehr viel Spaß dabei und hat Runde um Runde besser mitspielen und die einzelnen Tiere finden können. Somit war es für uns ein Spaß für die ganze Familie. Dadurch, dass die Siegpunkte in Form von Karten auch immer mit umgedreht werden müssen, ist der Glückspilz der ersten Runde nicht zwangsweise der Sieger, denn der steht erst ganz am Ende fest. So besteht eine gewisse Chancengleichheit für alle und auch wenn man vielleicht nur noch eine Karte in der dritten Runde hat, die Wahrscheinlichkeit, dass man sie als erster umdreht und somit viele Karten seiner Mitspieler bekommt ist groß. Von meiner Seite gibt es hier gute und zielgruppengerechte 8/10 Punkte.

 

Josi:

Ich kann mich Alex nur anschließen. Das Spiel war im Urlaub der Renner schlechthin, weil beide Kinder etwas davon hatten. Und Spaß macht es auch mir als Mama, weil es echt spannend ist und erst nach der dritten Runde der Sieger wirklich feststeht.


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