Mr. Jones

Mr. Jones

Originaltitel: Mr. Jones
Genre: Horror
Regie: Karl Mueller
Hauptdarsteller: Jon Foster
Laufzeit: DVD (84 Min) • BD (87 Min)
Label: Universum Film
FSK 16

Mr. Jones   05.10.2014 von GloansBunny

Manchmal sind Künstler irgendwie etwas mehr als schräg. Was Mr. Jones so treibt, wenn er bei seiner todbringenden Arbeit gestört wird, erklärt Euch Gloansbunny in ihrem Artikel zum gleichnamigen Film.

 

Filmemacher Scott (Jon Foster) hat eine absolute Schreibblockade. Deshalb zieht es ihn gemeinsam mit seiner Freundin Penny (Sarah Jones) hinaus in die Einöde, wo sie eine verlassene Hütte beziehen. Scott hofft, hier einen wenig durchdachten Dokumentarfilm drehen zu können, während Penny sich auf die Suche nach ein Paar schönen Fotomotiven macht. Als sie im Wald seltsame Artefakte und gruselige Skulpturen entdecken, wittert Scott seine große Chance: der mysteriöse Künstler Mr. Jones (Mark Steger) scheint hier seine Zelte aufgeschlagen zu haben. Da dies das perfekte Thema für einen gelungenen Dokumentarfilm werden könnte, stellt Scott Nachforschungen über Mr. Jones an. Doch dieser hat absolut keine Lust auf Rampenlicht und Kameraobjektive und bevorzugt es, alleine und ungesehen zu arbeiten. Als Scott und Penny die eindeutigen Warnungen des Künstlers ignorieren, geraten sie in ihren schlimmsten Alptraum ...

 

Mr. Jones ist ein weiterer Low-Budget-C-Movie, der gerne mehr wäre, als er ist. Die konfuse, wirre und absolut lückenhafte Story erzeugt mehr  Fragezeichen als ein aus Hieroglyphen geschriebenes Profi-Kreuzworträtsel und auch die schauspielerische Darbietung der Drei-Mann-Crew ist mehr Schein als Sein. Die Wackelkamera-Optik sowie die mitunter recht sinnbefreiten Dialoge runden den Eindruck eines Laienspiels mit Trashfaktor "gekonnt" ab.

 

Technisch ist Mr. Jones ganz passabel. Die verwackelten Kamerafahrten im Blair Witch-Stil passen zur düsteren Atmosphäre, wenngleich die Schärfe und der Kontrast des Bildes durchaus verbesserungswürdig sind. Die deutsche Synchronisation der wirren Dialoge ist in Ordnung und auch die Geräuschkulisse steuert alle Boxen gezielt an. Im Extras-Bereich herrscht gähnende Leere: ein Wendecover und ein Trailer sind das Einzige, was aus dem Wald zurück schallt, wenn man hinein schreit!



Cover & Bilder © Universum Film GmbH


Das Fazit von: GloansBunny

GloansBunny

 

Mr. Jones ist einmal wieder eine ausgelutschte und schlechte Mischung aus Blair Witch Project und einem x-beliebigen Haunted House-Streifen plus einem natürlich "real existierenden" Killer-Mythos. Die unlogische, wirre Story samt durchschnittlichen Darstellern und grausigen Dialogen können der gar nicht mal so schlechten Optik leider alles andere als helfen. Diesen Mr. Jones muss man wirklich nicht gesehen haben, dann eher den gleichnamigen Film mit Richard Gere!


Die letzten Artikel der Redakteurin:




Kommentare[X]

[X] schließen